Umstände der Auswanderung und Wanderwege

Eines Tages musste man sich auf den Weg machen. Wie war das? Dieser Bereich der Bearbeitung setzt an den Entscheidungsaugenblick der Menschen an, an dem sie sich zur Auswanderung entschlossen haben und ihre Auswanderung antreten.

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Je nach historischem Augenblick brachte Auswanderung für die einzelne Person jeweils sehr unterschiedliche Begleitumstände mit sich, die den SchülerInnen heutzutage evtl. fremd sind. Die Bandbreite der Verschiedenheit lässt sich mit unterschiedlichen Quellen und kontrastivieren mit der Lebenswirklichkeit der SchülerInnen heutzutage, ihrem alltäglichen Nutzen internationaler Ressourcen im Netz und beliebten Auswanderungsreportagesendungen im Fernsehen.

Einleitung: Umstände der Auswanderung und Wanderwege

Aufbruch und Trennung in Medienbeiträgen

In diesem Abschnitt setzen sich die SchülerInnen damit auseinander, wie einzelne Menschen ihren Aufbruch und die Trennung von der vertrauten Umgebung erlebt haben und sie versuchen die Bedeutung des Aufbruchs nachzuvollziehen. Im Rahmen des Unterrichts können für diesen Zweck Print- oder Audio/Videobeiträge verwendet werden, die sich mit dem Thema Auswanderung beschäftigen.

Wanderrouten nachvollziehen

Die SchülerInnen setzen sich in diesem Abschnitt mit Wanderrouten auseinander. Um das Thema zu sensibilisieren, können Bildimpulse eingesetzt werden, die zu kreativen Beiträgen unter Rückgriff auf bereits vorhandenes Wissen zur Migration führen. Die Wanderrouten selbst werden auf dem vorhandenen Kartenmaterial eingezeichnet und vorgestellt.

Beziehungsnetze und ihre Bedeutung

In diesem Bereich wird erhoben, welche Beziehungsnetze überdauert haben und welche Bedeutung sie für die Zugewanderten heute haben. Diese Fragen können die SchülerInnen etwa erheben, indem sie Nationalvereine ihres Orts besuchen und Daten über diese Vereine vor Ort erheben. Wenn die gesammelten Informationen entsprechend ergiebig sind, kann können sie ein Beziehungsnetz der einzelnen Mitglieder kartografisch darstellen.