Migrationsspuren vor Ort – St. Margrethen

St. Margrethen mit dem Schulhaus Wiesenau ist seit März 2016 der zweite Pilotort für das Projekt Migrationsspuren vor Ort.

Leben in der Wahlheimat

Die Ideen zur Umsetzung von Migrationsspuren vor Ort in St. Margrethen sind anspruchsvoll und spannend: Die Sekundarklasse von André Bärlocher plant eine Website mit mehreren Kleinprojekten. Und die Mittelstufenklasse von Samuel Kunz will ein Theaterstück erarbeiten und im regionalen Theater aufführen. Eltern, Schulbehörde und Gemeindeexekutive stehen hinter dem Projekt und die Integrationskommission von St. Margrethen wird die Jugendlichen tatkräftig unterstützen.

Der Film zum «Migrationstheater» - über kleine Geschichten und grosse Abenteuer, von Schülerinnen und Schülern aus St.Margrethen aufgeführt (Dauer: 43:17 Minuten)

Flyer Migrationstheater im Diogenes Theater, Altstätten (04.03.17, 17:00 Uhr)

Flyer Migrationstheater im KINOTHEATER Madlen, Heerbrugg (18.03.17, 17:00 Uhr)

Vor-Projektphase 1

Es war nicht schwierig, die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse für das Projekt „Spuren vor Ort“ zu motivieren. Im Gegenteil: Die momentane Flüchtlingssituation beschäftigte sie sehr. Zudem bringen die meisten von ihnen spannende Migrationshintergründe mit. Letzteren sind sie in selbst erarbeiteten und geführten Interviews mit ihren Familienangehörigen auf die Spur gegangen.

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Projektbericht 5. Klasse Samuel Kunz

Die 7. Klasse von André Bärlocher ist in der Projektwoche Ende Juni 2016 in das Thema eingestiegen und hat sich neue Ziele gesetzt: Eine Website mit mehreren Kleinprojekten obsiegte im Prozess. Ursprünglich war einen Rundgang zu Hotspots in St. Margrethen geplant. Sie haben sich für die Weiterarbeiten gut organisiert und die Aufgaben in und nach den Sommerferien aufgeteilt.

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Projektbericht 7. Klasse André Bärlocher

Vor-Projektphase 2 und Projektphase 1

In dieser Phase begann die Klasse mit dem Verfassen eines Theaterstücks zum Thema Migration. Dieses wird am 12. November 2016 in St.Margrethen aufgeführt. Die Schülerinnen und Schüler bekamen auch Besuch von der Schweizerischen Flüchtlingshilfe. Diese zeigte den Kindern die vielfachen Gründe für eine Flucht aus dem Heimatland auf. So wurde die Klasse inspiriert, sich Gedanken zu verschiedenen möglichen Flüchtlingsschicksalen zu machen und diese ins Theaterstück mit einfliessen zu lassen.

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Projektbericht 6. Klasse Samuel Kunz

Schülerbericht «Der Beginn ins neue Leben»

Zur Umsetzung der Projektidee «Webseite zum Thema Migration» fanden die Schülerinnen und Schüler von André Bärlocher geeignete Kooperationspartner. Zum Beispiel einen Programmierer für den technischen Teil und eine Marketingfirma für die Werbung. Zudem begannen Sie, verschiedene Teilprojekte umzusetzen: ein Buch, Comics und einen kurzen Film. Am Migrationstag in St. Margrethen am kommenden 12. November soll bereits möglichst viel davon präsentiert werden.

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Projektbericht 8. Klasse André Bärlocher

Projektphase 2

Höhepunkt der Projektphase 2 war der Migrationstag am 12. November 2016 in St.Margrethen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten mit Begeisterung ihre Teilprojekte. In einem Workshop wurden die Inhalte der neu erarbeiteten Webseite «Migration in St.Margrethen» mit vielen Infos und alltagspraktischen Tipps vorgestellt. Und die Inszenierung des «Migrationstheaters» brachte das Publikum mit amüsant inszenierten Passagen zum Lachen. Sehr aufschlussreich und informativ war auch die «Dorfarena», ein Podiumsgespräch mit dem Gemeinde- sowie dem Schulratspräsidenten und weiteren Teilnehmenden.

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Projektbericht

Flyer Migrationstag “Mitenand statt nebetenand” in St. Margrethen (12.11.16)

Projektphase 3

Höhepunkte der Projektphase 3 waren die beiden Aufführungen des Migrationstheaters in Heerbrugg und Altstätten im vergangenen März 2017. Das Theater stiess rundum auf grosses Interesse und sehr positives Echo. Zudem hat die 8. Klasse ihre Webseite mit dem Titel «Migration in St. Margrethen» weiter entwickelt. Darauf findet sich zum Beispiel eine Karte, auf welcher verschiedene interkulturelle Treffs und Veranstaltungen ersichtlich sind. Für die Schülerinnen und Schüler war das Projekt eine tolle und lehrreiche Erfahrung, die nicht nur die Toleranz und das Verständnis untereinander, sondern auch die Kreativität jedes einzelnen förderte.

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Projektbericht